Abenteuer 8: Ein Schiff wird kommen
Wir schreiben den 8. Mai 1924.
Friedhelm hat uns, dass heißt Hanna, Chris und meine Wenigkeit (Howard) auf eine Art Abenteuer eingeladen.
Es kündigte sich gleich Unheilvolles an als er sagte, es ginge auf die Insel Neuwerk in der Elbbucht.
Dort sind unerklärliche Phänomene aufgetreten. Zum einen wird nach astronomischen Berechnungen ein Meteor sehr nah an die Erde passieren. Zum anderen kommt auf der Insel kein Nachwuchs. Vor drei Jahren war die letzte Fehlgeburt. Diese Fehlgeburten sind jedoch dem Anschein nach nicht einfache Totgeburten, nein es sind Menschen mit unnatürlichen Auswüchsen. Der psychisch kranken Hebamme wurde es striktens untersagt einen Fuß auf die Insel zu setzen. Im Vorfelde haben Chris und ich einige Nachforschungen angestellt. Der Komet passiert die Erde circa alle 82 Jahre. Dadurch wird eine starke Ebbe ausgelöst. Vor 82 Jahren war der große Brand in Hamburg, was eventuell irgendwie damit zu tun haben könnte. Halb Hamburg ist abgebrannt und es war genau der Tag des Meteors. Auf der Insel Neuwerk leben zur Zeit um die 50 Leute die 9 Familien abstammen. Es war mal eine mehr aber die ist wohl ausgestorben.
Auf der Insel wurden wir herzlich von Edith aufgenommen. Wir haben auf der Hinfahrt gleich einen angeblichen Buchverkäufer "Icke" aus Berlin getroffen, der nach durchsuchen des Zimmers jedoch bis an die Zähne bewaffnet ist und einem Geheimbund angehört. Wir trafen auf Major Prickleston und seinen indischen Boy, die kurioserweise am selben Tisch speisten. Der Turbanträger Sikh ist dem Anschein nach mit einer Frau Meier unterwegs, die wir nie zu Gesicht bekamen. Desweiteren trafen wir auf Herrn Sachsenhausen, der gerne mit jedem redet. Doch gefunden hat er wohl noch nicht was er sucht. Er scheint Hanna näher kennen lernen zu wollen. Das Essen ist gewöhnungsbedürftig aber mehr als ich teilweise zuhause bekomme, also werd ich mich sicher nicht beschweren.
Nun kommen wir zum kuriosen Teil. Schon beim Essen verständigten sich der Major und Icke, dass sie anscheinend der selben Gruppierung angehören.
Wir beobachteten Sikh, wie er dem offensichtlich schockierten Major erzählte, wie Anhänger der britischen Armee durch Opfermesser der indischen Todesgöttin Kali zu ihren grausamen und mysteriösen Ende kamen. Am heutigen Tag fanden wir den Major auf selbige Weise Tod in seinem Bett auf. Augenscheinlich ein Selbstmord, aber die Erfahrung zeigt, dass darauf kein Verlass ist. Sein Boy wurd aufgeschlitzt. Eine Fliege nistete sich in des Majors Auge ein und bewegte es, so dass es einen dem Anschein nach folgte. War wohl nur Paranoia... Edith rief den zuständigen Schutzmann, der sehr deletantisch Beweise sicherte und es sofort als Selbstmord abtat und so schnell wie möglich wieder zurück wollte und Kaffee trinken oder was man so sinnbefreites tun kann.
Geistesgegenwärtig entfernte Chris den Ring, das Erkennungszeichen des Geheimbundes, vom Major und sprach anschließend mit dem sehr sehr gesprächigen Icke. Dieser plauderte bereitwillig über alles was so anstand. Unter anderem über "Kleopatra" und ein ominöses Artefakt.
Später gesellten wir uns zu Papa Hansen, der Leuchtturmwärter, der Friedhelm bat vorbei zu schauen. Er offenbarte uns die Albträume, die die Insel regelmäßig heimsuchten. Darin handelte es sich um Rituale von Negern und komischen anderen gespenstischen Dingen. Es ist wohl gut, dass James mal ne Auszeit hat. Ich mache mir Sorgen um seinen geistigen Zustand...
Ich fragte Papa Hansen nach Kleopatra und es war ein Schuss ins blaue, der ins schwarze traf. Er überreichte uns das Logbuch der Kleopatra, in dem vermerkt ist, wie es auf Recht mysteriöse Weise strandete. Das Leuchtfeuer war wohl ausgefallen. Es bleibt die Frage, warum die Fische gerade im Bereich wo die Kleopatra liegt ausbleiben oder einfach tot sind...
Ich glaube wir haben eine Menge an Arbeit vor uns und wir sollten vorsichtig sein.
- Der Turbanträger weiß mehr als wir glauben.
- Wo ist Frau Meier?
- oder wurde sie gar mit Edith ausgetauscht?
- Sachsenhausens Vorfahren waren auf dem Schiff. Was macht er hier?
- Wer sind die guten? Wieviele Parteien gibt es überhaupt? (Gibt es gute?)
- Was ist das fürn Artefakt und welche Beweggründe haben die einzelnen Partein ist da die bessere Frage oder?
Am 11.5.1924 wird wieder eine starke Ebbe vorherrschen und vielleicht wird die Kleopatra frei gelegt. Bis dahin sollten wir einige Rätsel gelöst haben. Mal zum alten Hinnerk und mit ihm über die Nacht 1844 reden.
Ob die Fracht wohl wirklich aus Federvieh und Baumwollballen bestand?
Zuviele Fragen für einen Mann. Gott steh uns bei, ich glaube hier gehen satanische Dinge vor auf dieser kirchenlosen Insel.
Ich werde mich mal zu den anderen gesellen, vielleicht wissen sie noch mehr.
Bis die Tage mein schweigsamer Weggefährte.
Friedhelm hat uns, dass heißt Hanna, Chris und meine Wenigkeit (Howard) auf eine Art Abenteuer eingeladen.
Es kündigte sich gleich Unheilvolles an als er sagte, es ginge auf die Insel Neuwerk in der Elbbucht.
Dort sind unerklärliche Phänomene aufgetreten. Zum einen wird nach astronomischen Berechnungen ein Meteor sehr nah an die Erde passieren. Zum anderen kommt auf der Insel kein Nachwuchs. Vor drei Jahren war die letzte Fehlgeburt. Diese Fehlgeburten sind jedoch dem Anschein nach nicht einfache Totgeburten, nein es sind Menschen mit unnatürlichen Auswüchsen. Der psychisch kranken Hebamme wurde es striktens untersagt einen Fuß auf die Insel zu setzen. Im Vorfelde haben Chris und ich einige Nachforschungen angestellt. Der Komet passiert die Erde circa alle 82 Jahre. Dadurch wird eine starke Ebbe ausgelöst. Vor 82 Jahren war der große Brand in Hamburg, was eventuell irgendwie damit zu tun haben könnte. Halb Hamburg ist abgebrannt und es war genau der Tag des Meteors. Auf der Insel Neuwerk leben zur Zeit um die 50 Leute die 9 Familien abstammen. Es war mal eine mehr aber die ist wohl ausgestorben.
Auf der Insel wurden wir herzlich von Edith aufgenommen. Wir haben auf der Hinfahrt gleich einen angeblichen Buchverkäufer "Icke" aus Berlin getroffen, der nach durchsuchen des Zimmers jedoch bis an die Zähne bewaffnet ist und einem Geheimbund angehört. Wir trafen auf Major Prickleston und seinen indischen Boy, die kurioserweise am selben Tisch speisten. Der Turbanträger Sikh ist dem Anschein nach mit einer Frau Meier unterwegs, die wir nie zu Gesicht bekamen. Desweiteren trafen wir auf Herrn Sachsenhausen, der gerne mit jedem redet. Doch gefunden hat er wohl noch nicht was er sucht. Er scheint Hanna näher kennen lernen zu wollen. Das Essen ist gewöhnungsbedürftig aber mehr als ich teilweise zuhause bekomme, also werd ich mich sicher nicht beschweren.
Nun kommen wir zum kuriosen Teil. Schon beim Essen verständigten sich der Major und Icke, dass sie anscheinend der selben Gruppierung angehören.
Wir beobachteten Sikh, wie er dem offensichtlich schockierten Major erzählte, wie Anhänger der britischen Armee durch Opfermesser der indischen Todesgöttin Kali zu ihren grausamen und mysteriösen Ende kamen. Am heutigen Tag fanden wir den Major auf selbige Weise Tod in seinem Bett auf. Augenscheinlich ein Selbstmord, aber die Erfahrung zeigt, dass darauf kein Verlass ist. Sein Boy wurd aufgeschlitzt. Eine Fliege nistete sich in des Majors Auge ein und bewegte es, so dass es einen dem Anschein nach folgte. War wohl nur Paranoia... Edith rief den zuständigen Schutzmann, der sehr deletantisch Beweise sicherte und es sofort als Selbstmord abtat und so schnell wie möglich wieder zurück wollte und Kaffee trinken oder was man so sinnbefreites tun kann.
Geistesgegenwärtig entfernte Chris den Ring, das Erkennungszeichen des Geheimbundes, vom Major und sprach anschließend mit dem sehr sehr gesprächigen Icke. Dieser plauderte bereitwillig über alles was so anstand. Unter anderem über "Kleopatra" und ein ominöses Artefakt.
Später gesellten wir uns zu Papa Hansen, der Leuchtturmwärter, der Friedhelm bat vorbei zu schauen. Er offenbarte uns die Albträume, die die Insel regelmäßig heimsuchten. Darin handelte es sich um Rituale von Negern und komischen anderen gespenstischen Dingen. Es ist wohl gut, dass James mal ne Auszeit hat. Ich mache mir Sorgen um seinen geistigen Zustand...
Ich fragte Papa Hansen nach Kleopatra und es war ein Schuss ins blaue, der ins schwarze traf. Er überreichte uns das Logbuch der Kleopatra, in dem vermerkt ist, wie es auf Recht mysteriöse Weise strandete. Das Leuchtfeuer war wohl ausgefallen. Es bleibt die Frage, warum die Fische gerade im Bereich wo die Kleopatra liegt ausbleiben oder einfach tot sind...
Ich glaube wir haben eine Menge an Arbeit vor uns und wir sollten vorsichtig sein.
- Der Turbanträger weiß mehr als wir glauben.
- Wo ist Frau Meier?
- oder wurde sie gar mit Edith ausgetauscht?
- Sachsenhausens Vorfahren waren auf dem Schiff. Was macht er hier?
- Wer sind die guten? Wieviele Parteien gibt es überhaupt? (Gibt es gute?)
- Was ist das fürn Artefakt und welche Beweggründe haben die einzelnen Partein ist da die bessere Frage oder?
Am 11.5.1924 wird wieder eine starke Ebbe vorherrschen und vielleicht wird die Kleopatra frei gelegt. Bis dahin sollten wir einige Rätsel gelöst haben. Mal zum alten Hinnerk und mit ihm über die Nacht 1844 reden.
Ob die Fracht wohl wirklich aus Federvieh und Baumwollballen bestand?
Zuviele Fragen für einen Mann. Gott steh uns bei, ich glaube hier gehen satanische Dinge vor auf dieser kirchenlosen Insel.
Ich werde mich mal zu den anderen gesellen, vielleicht wissen sie noch mehr.
Bis die Tage mein schweigsamer Weggefährte.
Werbung